Gemeinde Blankenheim

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Haushaltspläne

Haushaltsplan 2017

Deckblatt Haushaltsplan 2017

Sie können die aktuelle Gesamtausgabe des Haushaltsplans 2017 hier als PDF herunterladen.

Die Veröffentlichung im Mitteilungsblatt war am 24.03.2017.

Haushaltssatzung und Haushaltsplan 2017: Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 14.02.2017 die Haushaltssatzung mit Haushaltsplan für das Jahr 2017 einstimmig verabschiedet. Der Haushaltsplan beinhaltet Einnahmen und Ausgaben von je 23.569.413 Euro. Sie verteilen sich zu 18.483.013 Euro auf den Verwaltungshaushalt (laufende Einnahmen und Ausgaben) und zu 5.086.400 Euro auf den Vermögenshaushalt (investive Einnahmen und Ausgaben).

Im Verwaltungshaushalt wurden die Einnahmen aus dem kommunalen Finanzausgleich (FAG) für 2017 berechnet. Dabei haben insbesondere der Einkommenssteueranteil und die Schlüsselzuweisungen ein neues Rekordhoch in Höhe von 5,94 Mio. Euro erreicht. Die Gewerbesteuer konnte mit 2,8 Mio. Euro angenommen werden. Die Grundsteuer ist ähnlich der Vorjahre mit 0,83 Mio. Euro angesetzt. Auf der Ausgabenseite stellen - neben den verpflichtenden Umlagen an das Land und den Landkreis mit rund 30 Prozent - die Personalkosten mit rund 19 Prozent der Gesamtausgaben die größte Position dar. Die Einnahmen im Verwaltungshaushalt übersteigen die Ausgaben um 0,49 Mio. Euro, die dem Vermögenshaushalt zugeführt werden können.

Im Vermögenshaushalt 2017 sind folgende größere investive Maßnahmen eingeplant: Die Grundschulerweiterung mit 3 Mio. Euro, der Neubau einer Flüchtlingsunterkunft mit ca. 1,2 Mio. Euro, die Erneuerung der Tartanbahn und des Spielfeldes mit 0,1 Mio. Euro, für das Sanierungsgebiet Ortsmitte IV wurden 0,23 Mio. Euro vorgesehen, für die Erneuerungen von Straßen und Wegen 0,3 Mio. Euro und für die Erneuerung von Abwasserkanälen 0,55 Mio. Euro. Für die Erweiterung der Gemeinschaftsschule stehen neben dem Haushaltsrest aus Vorjahren auch eine Ermächtigung zum Eingehen von Verpflichtungen für die Folgejahre in Höhe von 9,5 Mio. Euro zur Verfügung. Außerdem enthält der Vermögenshaushalt viele kleinere Investitionen wie etwa für bewegliche Wirtschaftsgüter in den öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde. Die Finanzierung einiger Projekte mit Haushaltsresten belastet das jeweilige Planungsjahr. Der entsprechende Haushaltsrest wird dabei nach 2017 übertragen und zur Verfügung gestellt. Die investiven Ausgaben werden größtenteils durch den Überschuss im Verwaltungshaushalt und durch Zuschüsse finanziert. Die übrigen nicht gedeckten Ausgaben des Vermögenshaushalts führen zu einem Fehlbetrag von 4 Mio. Euro, die durch eine Entnahme aus der Rücklage ausgeglichen werden.

Nachdem das voraussichtliche Rechnungsergebnis 2016 besser als geplant ausfallen wird und einen Rücklagenstand in Höhe von über 16,3 Mio. Euro zum Ende des Jahres 2016 mit sich bringt, wird nach den Planzahlen zum Ende des Haushaltsjahres 2017 noch eine Rücklage von 12,3 Mio. Euro zur Verfügung stehen. Der Schuldenstand des Kernhaushalts kann in 2017 weiter gesenkt werden und beträgt zum 31.12.2017 voraussichtlich noch 1,28 Mio. Euro.

Haushaltsplan 2016

Deckblatt Haushaltssatzung 2016

Sie können die aktuelle Gesamtausgabe des Haushaltsplans 2016 hier als PDF herunterladen.

Veröffentlichung im Mitteilungsblatt am 06.05.2016

Haushaltssatzung und Haushaltplan 2016

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 08.03.2016 den Haushaltsplan für das Jahr 2016 einstimmig verabschiedet. Der Haushaltsplan beinhaltet Einnahmen und Ausgaben von je 20.709.390 Euro. Sie verteilen sich zu 17.349.590 Euro auf den Verwaltungshaushalt (laufende Einnahmen und Ausgaben) und zu 3.359.800 Euro auf den Vermögenshaushalt (investive Einnahmen und Ausgaben).

Im Verwaltungshaushalt wurden die Einnahmen aus dem kommunalen Finanzausgleich (FAG) aufgrund der gestiegenen Steuereinnahmen in den Vorjahren niedriger angesetzt, dafür erreichen die Einnahmen aus der Einkommensteuer und Umsatzsteuer aufgrund der weiterhin guten konjunkturellen Lage eine neue Rekordhöhe. Auf der Ausgabenseite stellen neben den verpflichtenden Umlagen an das Land und den Landkreis mit ca. 27,7%, die Personalkosten mit ca. 18,7 % der Gesamtausgaben große Positionen dar. Gegenüber dem Vorjahr sind höhere Personalkosten von 183.370 Euro eingeplant. Dies liegt hauptsächlich an Tarif-/ Besoldungs- und Umlageerhöhungen aber auch an zusätzlichen Personalstellen. Hauptsächlich bedingt durch das hohe Steueraufkommen übersteigen die laufenden Einnahmen die laufenden Ausgaben, so dass im Verwaltungshaushalt 2016 ein Überschuss in Höhe von rund 0,9 Mio. erwirtschaftet wird.

Im Vermögenshaushalt 2016 sind investive Maßnahmen in Höhe von insgesamt rund 3,3 Mio. Euro eingeplant. Dabei sind folgende größere investive Maßnahmen vorgesehen: die Planung für die  Erweiterung der Gemeinschaftsschule soll über einen Wettbewerb erfolgen, dafür sind 300.000 Euro sowie eine Ermächtigung zum Eingehen von Verpflichtungen für die Folgejahre in Höhe von 8 Mio. Euro eingestellt, 65.000 Euro sowie die ein Haushaltsrest auf dem Vorjahr für die Anschaffung eines Löschgruppenfahrzeugs, 85.000 Euro für die Erneuerung der Tartanbahn und Hochsprunganlage, 1,1 Mio. Euro für die Erneuerung von Straßen, Wegen und Plätzen und 730.000 Euro für die Sanierung von gemeindeeigenen Gebäuden. Außerdem enthält der Vermögenshaushalt viele kleinere Investitionen wie etwa die Errichtung eines Denkmals, die Umgestaltung des Friedhofs, die Errichtung von Urnenstelen sowie Ersatzbeschaffungen von Bauhoffahrzeugen und Ausgaben für ein neues Sanierungsgebiet im "Schacher Ösch". Auch wenn einige nennenswerte Vorhaben realisiert werden, ist das Jahr 2016 vor allem in Hinsicht auf die Erweiterung der Gemeinschaftsschule ein "Jahr der Planung". Die investiven Ausgaben werden größtenteils durch den Überschuss im Verwaltungshaushalt, durch Grundstücksverkäufe und Zuschüsse finanziert. Die übrigen nicht gedeckten Ausgaben des Vermögenshaushalts führen zu einem Fehlbetrag von 2,2 Mio. Euro.

Dieser Fehlbetrag kann durch eine Entnahme aus der Rücklage ausgeglichen werden. Sofern das Haushaltsjahr 2016 planmäßig verläuft, verringert sich die Rücklage bis zum Jahresende damit auf rund 11,3 Mio. Euro. Aufgrund der Aufnahme eines Darlehens für den Bau einer Flüchtlingsunterkunft steigt gleichzeitig die Verschuldung des Kernhaushalts auf voraussichtlich 2,5 Mio. Euro.

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